Der Aalfred                                                                     zurück zur Hauptseite


Der kleine Aalfred ist der Chaosangler unter den Aalbustern.

Ich kann nix ich fang nix gebt mir ne Rute. Ich bin übrigens der Erfinder des legendären T- Anschlags. Aber dazu unten mehr!

Seit neustem hat der Aalfred auch einen kleinen Online-Angelshop. Wenn Ihr Lust habt, dann schaut doch mal rein! www.aalfreds-angelshop.de


Der T-Anschlag.

Es begab sich eines Nachts am Dortmunder Emskanal.

Aalfred hatte wohl einen Colakorn zu viel getrunken. Er war leicht betrunken. Plötzlich piept sein Bissanzeiger. Er stand auf und lief zur Rute. Oha, er schlängelte sich mehr zur Rute. Er nahm die Angel in die Hand, ging auf Fühlung und wollte anschlagen. Leider war das mit dem Gleichgewicht halten auf einer Steinschüttung im beschwippsten Zustand wohl nicht mehr so einfach. Beim Anschlag verhakte sich die Rolle unterm "T-Shirt" (fragt mich nicht wie er das gemacht hat), er fiel  nach hinten auf den  Allerwertesten, rappelte sich im 3. Anlauf wieder auf, fummelte das eingeklemmte T-Shirt von der Rolle und kurbelte mit penibelster Sorgfalt und proffesioneller Sicherheit den Zander rann. Der T-Anschlag war geboren. Komentar des kescherndern  Freundes: Meine Fresse Bruns, Du hast mehr Glück als Verstand. Ich versuche bis heute klarzustellen, das dieser Anschlag kein Missgeschick sondern ein von mir über Jahre entwickelter professioneller Spezialanschlag für die sichere Landung eines Zanders ist. Wieso glaubt mir das keine Sau???


Wie angelt Aalfred am Kanal?

Grundsätzlich angel ich auf 2 Arten am Kanal.

1. Stellangel
4,5 bis 6 Meter. die Pose direkt unter der Angel, Köder kurz über Grund (je heller die Nächter desto mehr Abstand lasse ich zwischen Köder und Grund) Wenn ich glaube die Aale beim Brutfressen schmatzen zu hören biete ich den Köder auch mal knapp unter der Wasseröberfläche, so nahe wie möglich am Uferrand an.

2. Grundangel
Kurze Ruten 2.70 bis max. 4 m
Den Köder biete ich meist 5 bis 10 Meter vom Ufer entfernt an. Wenn ich eine 2. Grundrute gesetzt habe, werfe ich diese etwas weiter ein um 2 Ebenen zu befischen.
Mal als Winkelpiker, mal mit Spitze leicht nach unten zum Wasser gerichtet und mit Funkbissanzeiger versehen.

3. Vorfach/Montage
Das Vorfach hängt vom Köder ab. Bei Wurm verwende ich entweder einen bereits gebundenen Haken oder knote einen Örhaken an einer Hardmonovorfachschnur. Mein Zielfisch dabei ist der Aal.

Verwende ich toten Köderfisch / Fetzenfisch bzw, Fischfetzen, dann verwende ich entweder Hartmono- oder ein Stahlvorfach. Meine Zielfische sind dann der Aal und der Zander.
Die gesamte Montage besteht in der Regel aus einer wie oben beschriebenen Vorfachschnur, einen Antitangelboom mit entprechenden Laufblei und einen Stopper kurz vorm Vorfach. Vorfach und Hauptschnur verbinde ich mal mit einem Wirbel und mal direkt. Wenn die Schifffahrt eingestellt und keinerlei Strömung mehr da ist, verzichte ich ab und zu auf das Blei und dem Antitangelboom  und belasse es bei einem Vorfach mit Haken und Köder. Vorteil: Der Fisch spürt keinen Wiederstand (gut für Zander). Bei dieser Methode setze ich allerdings auch einen elektronischen Bissanzeiger ein, da die Schnur Ihre Spannung nicht halten kann. Diese Methode habe ich durch Meister "Aalfusion" erlernt, der sie schon lange erfolgreich einsetzt.

4. Köder
Grundsätzlich gehören Tauwurm, toter Köderfisch und Fischfetzen immer zu meinen Standardködern. Im Sommer kommt noch das Hänchenherz dazu. Ab und zu versuche ich es auch mit Rinderherz oder Bienenmaden. Auch Laubwürmer werden das ein oder andere mal ins Einsatzgebiet entsendet. (Bin für fast jeden Versuch zu haben, Alternativen könnt Ihr mir ruhig mailen. Probieren kann man alles mal). 

5. Meine Gerätschaften am Kanal und in Norwegen

5.1 Ruten

In Norwegen benutze ich einfache, robuste Ruten aus der Penn NeverCrack Serie. Und fürs leichte Spinfischen eine Rute von Byron
1. PENN Nevercrack Fjordspin, 2,10 m, 100 - 400 g WG, 16 - 30 lbs.
2. PENN Nevercrack Fjordspin 1,85 m, 8 - 16 lbs.
3. Byron TechnOval Spin, 2,70 m, 20 - 50 gr WG
Diese Ruten sind geignet fürs leichte bis mittlere Pilken und für leichtes Naturköderfischen. Den Tiefseebereich und das schwere Naturköderfischen habe ich bisher nicht mit einer 3. Rute abgedeckt. Die folgt später mal.









5.2 Rollen
Ich benutze Die Grebenstein Sonar-Rollen von der 1000ér bis zur 5000ér Größe und die ein oder andere Daiwa-Rolle.


5.3 Bissanzeiger
Als Bissanzeiger benutze ich von der guten alten Aalglocke bis zum Funkbissanzeiger verschiedene Gerätschaften. An meine Stellangeln kommen meistens die Funkbissanzeiger. Es handelt sich um günstige aber sehr zuverlässige Anzeiger von JMP. Die Lautstärke und die Sensibilität lassen sich stufenlos einstellen. Der Empfänger ist für bis zu 4 Bissanzeiger ausgelegt. Zur Sicherheit habe ich die Bissanzeiger mit Tapeband abgeklebt. Beim Grundangeln benutze ich entweder die Funkbissanzeiger oder, wenn ich an meinen Ruten bleiben möchte, die Aalglocke mit Knicklicht. Seit einiger Zeit benutze ich immer öfter statt der Aalglocke mit Knicklicht für meine Grundruten und beim  Pikern "Helis Bissanzeiger". Das sind Bissanzeigerstäbe die ein Angler für Angler entwickelt hat. Da erkennt man selbst bei starkem Wind jeden noch so feinen Zupfer optisch und akustisch. Schaut ruhig mal auf seiner Seite vorbei, es lohnt sich.www.helis-biss.de
            

 

Weil ich angeblich tierisch schnarche muß ich immer allein im Zelt schlafen!

Da is doch nix drann!


   Mann ist das ne Säge!