Aalbusters-Cup 2010

“Goldene Zeiten“


Der 4. Aalbusterscup ist nun Geschichte.

 

Wiedermal traf sich Deutschlands Angelelite mit den Aalbusters um die besten Angler Deutschlands aus zu machen.

 Altbekannte klangvolle Namen wie Jürgen der Kapitano , der seine Crew schon mal gerne auf Sandbänke auflaufen lässt oder mit ner 22´er Sehne auf kapitale Großfische angelt, oder Thomas der Ostfriese, der von dann und wann ein Kötzchern macht und sich diesmal sogar hochnäsig von einem Chauffeur wieder abholen lies, waren wieder dabei.

Aber auch hoffnungsvolle Newcomer Namens Big Digger oder Hechtjogi,

 zwei Nachwuchsangler die aufgrund Ihrer Professionalität wunderbar in das restliche Teilnehmerfeld passten, gehörten zum Teiln ehmerfeld.

 Schon am Treffpunkt bei CaJo Angelsport, wo die übliche Prozedur statt fand (Angelpapiere prüfen, Plätze zu weisen, unwürdige Angler aussortieren und nach Hause schicken usw.) war klar, das auch im Jahre 4 nach der Geburt des ABC angeltechnisch wiedermal nur Graupen, Stümper und Nixfänger vor Ort waren. Gerade die Neulinge schwärmten noch von guten Fischen und feinen Drills beim ABC. Oh Gott Ihr Ahnungslosen!

Wie auch immer der ABC dieses Jahr verläuft, eines war klar, die Freude alle wieder zu sehen war groß!

Olaf, der Moderator des Raubfischforums www. Raubfischftreunde.de viel als erster bereits am Treffpunkt unangenehm auf. Er leistete sich einen Klopps, der mich und alle anderen Teilnehmer schwer traf.

Die Tatsache, dass Olaf ein echt feiner Kerl ist, half mir sehr, meine persönliche Enttäuschung zu überwinden. Um keine alten Wunden wieder aufzureißen, sage ich an dieser Stelle nix mehr dazu! HAHAHA.

Jochen aalias Aaligator, war bereits mit einem Aufbaukomando am Kanal und sicherte von da aus die gut gelungene Organisation vor Ort.

 Ein großes Lob gebührt Ihm für die ganze Arbeit vor und während des ABC. Aber auch alle anderen Aalbusters hatten Ihre Aufgaben und bemühten sich derer Nachzukommen. Es gab jedoch eine Gruppe, die von Ihrem Gauleiter im Stich gelassen wurde und in den schwersten Stunden auf Nachbarschaftshilfe hoffen musste. Mehr dazu aber später.

Hier nochmal alle Aalbusters im Überblick

Es ging wie immer in einer Kolonnenfahrt Richtung Angelstrecke. Diesmal kamen auch tatsächlich alle Autos ohne Irrfahrt an! R E S P E K T !!!!!

 Der König erklärte allen nochmal die Regeln und dann wurde erstmal gefrühstückt! Es gab Bier, Cola Bier, Roten, Grünen, naja und auch Brötchen, Aufschnitt und Heisswürstchen. Es war bis dahin alles wie immer. Jeder hatte seinen Spaß es wurde viel gelacht und mit Fisch rechnet hier eh keiner!

Die Angelplätze waren tagsüber wieder mäßig besetzt. Viele nutzten die Zeit zum quatschen, tratschen und dummtüchs labern. Diejenigen die sich tatsächlich mit Angeln beschäftigten wurden mit dem ein oder anderen kleinen Fisch belohnt und arbeiteten sich langsam im Ranking nach oben.

Doni aus Hamburg fing bis zum Abend den kapitalsten Fisch. Ein Rotauge von 45 cm. So ein Ding fängt man nicht alle Tage. In seinen Erzählungen wird dieser Flossenträger sicherlich jedes Jahr um 5 cm wachsen, aber das gehört ja dazu!

Große Enttäuschung beim ABC 2010!

 Wo Licht ist, da ist auch Schatten!

Enttäuschung Nr. 1 Für alle die Peter, den bösen Wolf kennen, ist es ein Trauerspiel mit anzusehen, wie er nur noch ein Schatten seiner selbst ist.

 Der Mann der einst jeden auf den Sack ging, der Mann, für den in der Vergangenheit 50% der Bierreserven eingeplant waren, der Mann, der legendäre Seegurken, Welse und sogar Delphine beim ABC gefangen hat, ja genau dieser Mann wird alt! Alt, ruhig (also fast Normalmaß), ja fast schon Weise und Gelassen. Vorbei die Zeit wo jeder Angst hatte neben ihn zu sitzen, vorbei die Zeit in der er sich mit fremden Aalen fotografieren ließ, vorbei die Zeit in der ein Händedruck von Peter eine gebrochene Hand hinterließ.

 Früher                  Heute

  

 Um diese traurige Kreatur in seiner derzeitigen Verfassung exakt zu beschreiben würde ich sagen: Peter ist ein fast normaler Mensch wie Du und ich geworden!? Naja, vielleicht nicht ganz.

In Erinnerung an den alten Peter zeigen wir Euch jetzt eine Bilderserie vom bööööösen Wolf der vergangen Jahre.

  

  

  

  

Peters erste gefangene Seegurke

oder war es doch ein Wels? Man weiss es nicht!

 Enttäuschung Nr. 2 Aalfred

Der genialste Chaos Angler und Nixfänger von allen zerstört sich langsam seinen mühevoll aufgebauten schlechten Ruf. Voller Respekt und Erfurcht schauten die Teilnehmer des ABC über Jahre hinweg in Aalfreds Top sortierten Angeleimer, bestaunten seine maroden Ruten und Rollen und lobten sein extremes Chaos. Doch was passiert mit Aalfred? Was macht er denn seit er einen Angelladen besitzt. Er schmeißt alles hin was er sich so hart erarbeitet hat. Seht selbst:

 Früher                                       Heute

  

 Wenn er im nächsten Jahr seinen Angelkoffer auch noch aufgeräumt und sortiert hat, dann ist er sicher nicht mehr zu Retten.

 Der Abend nahte und somit auch das traditionelle Grillen. Dank verdient an dieser Stelle unser Zander Ede, der mal wieder leckeres Fleisch organisierte und dieses auch höchstpersönlich am Grill garte.

OK, er lässt seinen Bruder schufften, aber warum auch nicht!

Während des Grillens kamen mal wieder viele seriöse und noch mehr unseriöse Gespräche zu Stande. Man munkelte, das bereits ein Zander gefangen wurde, man diskutierte über die richtige Taktik für die Nacht, und man fraß sich den Wams voll und spülte das Fleisch mit viel Bier runter. Also alles so, wie es sich gehört.

 

Die Raubfischzeit begann und auch die Neulinge haben bereits die Tücken des Kanalangelns kennen gelernt. Hänger gab es jedenfalls reichlich.

Die Ruten wurden nun auf Aal und Zander umgerüstet Die Waagen und Zentimetermaße wurden parat gelegt und ein kleiner Schub Ehrgeiz  durchdrang die gebeutelten Körper der meisten Teilnehmer.

Der Besitzer dieses Keschers war immer noch voller Hoffnung!Tzs

 

Morris und Doni aus Hamburg trauten Ihren eigenen Koordinations,- und Gleichgewichtssinn genauso wenig wie ihrem Sehvermögen. Ihre Angelplätze waren von großen Knicklichtern exakt abgesteckt. Die Ruten und Dreibeine wurden durch ein buntes Leuchten in schwarz rot gold umrandet. Wer das gesehen hat, kann nur erahnen, wie oft die beiden Pfeiffen schon ihre eigenen Ruten umgerannt haben!

Das ist übrigens Doni

 

Die Nacht verlief ohne große Zwischenfälle. Der böse Wolf blieb zahm und viel eigentlich nur damit auf, das er ständig über seinen Gruppenleiter/Gauleiter meckerte.

 „ Er sei zu Jung, er macht seine Fische kleiner als sie waren, er bringt uns kein Bier usw.."

Aber auch auch Aali, ein weiteres Gruppenmitglied von Chrissi aalias Aalfusion war extrem unzufrieden. Er klaute Aalfreds Gruppe die Köderfische, den Alkohol und dann auch noch den Zander, die er mit Aalfreds Gruppenköfis fing.

Die Aalfusion bekam von alldem nix mit und schlief Seelenruhig in seinem Kescherkönigzelt. Für den putzigen Chrissi war die Welt in Ordnung.

Die Ohren sollte man ihm langziehen!!! 

Die Gehörgänge sollte man ihm reinigen!!!

Andere Aalbusters hingegen fielen durch Ihre eigenen strengen Regelauslegungen auf. So untersagte Zander Ede einem hochmotivierten

Top-Angler sein eigenes Anfutter zu nehmen. Er müsse das ausgehändigte Futter von CaJo Angelsport nehmen. Ein Skandal drohte! Wir konnten den völlig aufgelösten und am Boden zerstörten Angler wieder beruhigen und er durfte mit seinem Anfutter weiter machen (gebracht hats natürlich nix).

Fangtechnisch war es wie immer bombastisch……………ruhig.

Einige Aale und Zander verirrten sich jedoch tatsächlich noch an unsere Haken.

Die schönste Fangeschichte war sicherlich der lecker Räucheraal von Big Digger. An seinen Ruten tat sich nix.

Aali, ein anerkannter Kanalexperte und Alkoholverweigerer gab dem ABC Neuling darauf hin den Tipp, seine Posenmontage ganz nah am Ufer über die Steinschüttung zu platzieren. Ahnungslos und bereitwillig ging das Greenhorn diesem Tipp nach.

Es dauerte nicht lange und es kam Bewegung in die Pose. Sie wanderte nach links, nach rechts und dann ging sie leicht unter. Anschlag ins Leere, Haken Blank, Wurm weg. Wurm dran gemacht wieder rein und weiter gings. Sie wanderte nach links, nach rechts und dann ging sie leicht unter. Anschlag ins Leere, Haken Blank, Wurm weg.

 Das Spielchen wiederholte sich 6 oder 7 mal.

Aalfred fragte dann vorsichtig und gaaaanz Einfühlsam nach, ob der Frischling nicht mal einen kleineren Haken benutzen wolle. Nach einigen weiteren Fehlbissen war der Stolz des Junganglers gebrochen und er machte einen kleineren Haken dran. Die Pose wanderte nach links, nach rechts und dann ging sie unter. Anschlag, Aal gefangen! Nach der Landung kotzte der Aal erstmal 6 bis 8 Tauwürmer aus. Ein dickes Petri kam von allen Seiten.

Hätten Aali und Aalfred gewusst, was für ein undankbarer Petrijünger Big Digger war, hätten sie Ihn mit seinem 6/0ér Haken weiter fischen lassen. Ganz allein hätte er den Aal überlistet, keiner hätte ihn geholfen usw. NaJa. Undank ist der Welten Lohn! Aalfred holte dann noch ne Kiste voll Alkohol für die Nachbargruppe und zog sich langsam zu seinem fast aufgeräumten Angelplatz zurück.

So sieht der Stinkstieel übrigens aus!

Teil 2 des Berichtes folgt später!!!!!!!!!